Reisetipps für Slowenien und Österreich

Reisetipps für Slowenien und Österreich

Slowenien liegt so nahe an unserem Heimatland Deutschland, aber wir haben Slowenien erst im April 2019 besucht. Da Paul und ich auf Geschäftsreisen in München waren, haben wir in München ein Auto gemietet und sind für ein langes Wochenende nach Slowenien gereist. Auf dem Rückweg nach München nutzten wir die Gelegenheit, innerhalb eines Tages die UNESCO-Weltkulturerbestädte Graz, Hallstatt und Salzburg zu besuchen – inspiriert vom Europa-Marathon asiatischer Touristen. Lies weiter und entdecke die Top-Reisetipps für Slowenien und Österreich mit dem Auto.

Unsere Reiseroute durch Slowenien und Österreich

Wir haben Mitte April 2019 insgesamt vier Tage in Slowenien und einen Tag in Österreich verbracht. Ehrlich gesagt müssen wir zugeben, dass wir in unserem ersten Ziel am Bleder See gefragt haben, ob wir in Euro bezahlen können… Peinlich, weil Slowenien den Euro schon Anfang 2007 eingeführt hat. Du siehst, wir wussten nicht viel über Slowenien. Ehrlich gesagt, es ist so ein schönes Land und so nah an unserem Zuhause, dass es wirklich schade ist, dass wir nicht schon früher hier waren.

Travel route Slovenia

Unsere Erfahrungen mit dem Selbstfahren in Slowenien

Autofahren ist in Slowenien überhaupt kein Thema, da die Straßen in sehr gutem Zustand sind. Erwähnenswert und wichtig ist nur die Maut für Österreich und Slowenien. Besonders die Maut für Slowenien sollte schon in Deutschland oder Österreich gekauft werden.

Unsere ultimativen Reisetipps für Slowenien und Österreich

Bled

Von München aus haben wir den Vrsic-Pass nach Bled genommen. Als wir in Bled ankamen, waren wir direkt vom Panorama beeindruckt: ein farbenfroher See mit einer Kirche auf einer Insel in der Mitte und einer Burg im Hintergrund. Das sah wirklich wie eine sehr schöne Ansichtskarte aus. Am frühen nächsten Morgen machten wir einen Spaziergang um den See mit mehreren atemberaubenden Ausblicken (ca. 6 km hauptsächlich asphaltierter Weg). Auf diesem Weg haben wir Titos Sommerresidenz (Villa Bled) passiert. Schilder informierten uns, dass Fidel Castro, Muammar al-Gaddafi, Indira Gandhi und Willy Brandt Gäste in diesem Haus waren. Natürlich ist der Blick auf die Insel im See vom Garten der Villa aus der beste, den wir auf unserem Rundgang gesehen haben.

Ljubljana

Ljubljana ist eine der schönsten und entspanntesten Hauptstädte, die wir bisher besucht haben. Besonders in den Straßen mit den Häusern im Barock- und Jugendstil haben wir uns wohl gefühlt. Außerdem sind Autos in der Innenstadt nicht erlaubt, so dass man entspannt am Flussufer entlang spazieren kann. Die Dichte der Cafés und Bars in Ljubljana ist ziemlich hoch und es ist schwierig, nicht an jedem Ort anzuhalten und einen Kaffee, ein Eis oder eines der empfohlenen lokalen Biere zu genießen.

Alle Sehenswürdigkeiten in Ljubljana sind leicht zu Fuß erreichbar. Unseren Spaziergang haben wir in der Presernov trg begonnen, dem zentralen Platz in Ljubljana. Er führt an beiden Seiten des Flussufers entlang. In nördlicher Richtung haben wir die Nikolaus-Kirche passiert. Wenn ihr als zweites wieder im Stadtzentrum bist, solltet ihr den Platz mit den drei Brücken in Mestni trg nicht verpassen. Als Drittes folgt ihr dem Weg bis zur Burg, die von Stadt aus von vielen Punkten gesehen werden kann. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch mit dem bequemeren Zug zum Schloss hinauf fahren.

Idrija (UNESCO-Weltkulturerbe des Quecksilberabbaus)

Die Stadt Idrija ist berühmt für den Abbau des Quecksilbers, das erstmals um 1490 in Idrija gefunden wurde. Die Stätte gehört zusammen mit Almadén in Spanien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Idrija ist aber auch berühmt für die Tradition der Spitzenherstellung. Die Ausstellung auf dem Quecksilberabbaugelände kann nur zusammen mit einem Führer besichtigt werden, aber es lohnt sich wirklich, da wir in der ehemaligen Fabrik sehr viel herumlaufen konnten. Darüber hinaus gab uns der Führer viele Informationen und Geschichten über die Fabrik.

Skocjan Höhlen (UNESCO-Weltkulturerbe)

Wir mussten uns an diesem Tag beeilen, um eine zweite UNESCO-Weltkulturerbestätte zu besuchen. Die Skocjan-Höhlen liegen nur etwa 55 km von Idrija entfernt. Die Dimensionen der Höhlen sind unglaublich: Die Kalksteinhöhlen bestehen aus bis zu 6 km langen unterirdischen Gängen mit einer Gesamttiefe von mehr als 200 Metern, vielen Wasserfällen und einer der größten bisher bekannten unterirdischen Kammern. Leider können wir keine Bilder von innen zeigen, da es für unsere beschädigte Kamera zu dunkel war und sämtliche Bilder verwackelt waren.

Piran

Piran ist Sloweniens touristischster Ort mit seiner Lage auf einer Halbinsel, weit ins Meer vorgelagert. Der venezianische Einfluss ist im Stadtzentrum noch sichtbar. Auch Piran ist ein autofreies Gebiet, so dass wir unser Auto auf einem riesigen Parkplatz direkt über der Stadt parken und unser Gepäck hinunter (und am nächsten Tag wieder hinauf) schleppen mussten. Wir hätten Stunden damit verbringen können, alles auf dem zentralen Platz (Tartini) mit seinen hellen Steinen zu erkunden: viele kleine Cafés, das Rathaus und wunderschön dekorierte Häuser, die von reichen venezianischen Händlern gebaut wurden.

Neben diesem wunderschönen Platz ist der Weg zur Georgs-Kathedrale vor allem bei Sonnenuntergang ein sehr beliebter Ort. In Piran lag unser Gästehaus (eher Gästezimmer) sehr zentral – nur wenige Meter vom zentralen Tartini-Platz entfernt. Es war wirklich ein sehr kleines Zimmer, direkt an der Straße, einschließlich eines kleinen Badezimmers ohne Decke, d.h. oben offen im Zimmer integriert… Beängstigend und überhaupt nicht billig. Seid also bitte vorsichtig, wenn ihr ein Hotel in Piran bucht 😉

Predjama

Am nächsten Morgen gingen wir durch das Gebiet der Höhlenburg Predjama. Die Höhle rund um die Burg ist unglaublich groß. Neben dem Museum im Schloss könnt ihr auch das Höhlensystem hinter dem Schloss besuchen. Die vielen geheimen Wege waren der Grund, warum sich die Burg in einem guten Zustand befindet. Auch hier ist das Panorama wirklich sehr schön und etwas Außergewöhnliches.

Predjama Castle Slovenia SlowenienPtuj

Wir hielten in Ptuj nur zum Mittagessen an und besuchten die Burg auf einem Hügel an der Drau mit Blick auf die Stadt.

Maribor

Maribor ist mit 112.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sloweniens und liegt nur 12 Kilometer von der österreichischen Grenze (Region der unteren Steiermark) entfernt. Wie andere slowenische Städte, die wir besucht haben, ist das Stadtzentrum eine verkehrsberuhigte Zone und es ist sehr bequem herumzuspazieren. Ihr dürft das Flussufer im ehemaligen Hafengebiet nicht verpassen, wo ihr die älteste Rebsorte nach dem Guinnessbuch der Weltrekorde besichtigen könnt. Wenn ihr dem Fluss nach Osten folgt, gelangt ihr zu einem alten Wasserturm.

Rückweg nach München über Österreich

Obwohl wir einige Monate in Wien gearbeitet haben, waren wir bisher nicht noch nicht wirklich viel in Österreich unterwegs. Dies ist der Grund, warum wir nach Slowenien 1,5 Tage in einigen beliebten Städten Österreichs verbrachten, die sich auf dem Nach-Hause-Weg befanden. Natürlich sind alle drei Städte, die wir besucht haben, als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Dies war sicherlich eines der Kriterien für die Auswahl der Zwischenstopps.

Graz (UNESCO-Weltkulturerbe)

Das historische Zentrum von Graz und das Schloss Eggenberg sind Beispiele für die von den Habsburgern geschaffene Kultur. Vom Glockenturm aus hatten wir einen unglaublichen Blick auf die Innenstadt.

Hallstatt (UNESCO-Weltkulturerbe)

Hallstatt ist ein herausragendes Beispiel für ein traditionelles Dorf. Wenn ihr den Fluss entlang geht, könnt ihr die Häuser mit den mit Blumen geschmückten Holzbalkonen sehen. Der Name der Stadt stammt vom nahe gelegenen Salzbergwerk, der offizielle UNESCO-Name der Stätte lautet Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut Kulturlandschaft.

Salzburg (UNESCO-Weltkulturerbe)

Das historische Zentrum von Salzburg ist als Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt. Mozart spiegelt sich in Attraktionen wie dem Museum in seinem Familienhaus und dem Geburtshaus wider, aber auch in den Melodien, die täglich auf dem Glockenspiel erklingen. Wir starteten mit einem Frühstück in den Mirabell Gärten und genossen anschließend einen Spaziergang durch die historische Innenstadt. Leider hatten wir keine Zeit, die Festung Hohensalzburg zu besuchen, die nur 20 Minuten den Hügel hinauf vom Stadtzentrum entfernt ist.

Unsere Hotel-Tipps

Ljubiliana Four points by Sheraton
Piran Art Hotel Tartini
Bled Nature Hotel Lukanc
Maribor Studio Lipa
Salzburg Hotel Schloss Mönchstein


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Unsere Buchempfehlungen

Aufgrund des kurzen Aufenthalts haben wir dieses Mal nur eine Empfehlung für Slowenien. Aus diesem Grund haben wir gerade einen kleinen, aber leichten Reiseführer mit ausreichenden Informationen aus unserer Sicht gekauft, um die wichtigsten Reisetipps für Slowenien und Österreich abzudecken.

Vielleicht bist du auch an einem Roman interessiert, in dem eine Amerikanerin ihre Eindrücke vom Leben in Slowenien beschreibt.

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