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Kategorie: Travel Tips

Reisetipps für Slowenien und Österreich

Reisetipps für Slowenien und Österreich

Slowenien liegt so nahe an unserem Heimatland Deutschland, aber wir haben Slowenien erst im April 2019 besucht. Da Paul und ich auf Geschäftsreisen in München waren, haben wir in München ein Auto gemietet und sind für ein langes Wochenende nach Slowenien gereist. Auf dem Rückweg nach München nutzten wir die Gelegenheit, innerhalb eines Tages die UNESCO-Weltkulturerbestädte Graz, Hallstatt und Salzburg zu besuchen – inspiriert vom Europa-Marathon asiatischer Touristen. Lies weiter und entdecke die Top-Reisetipps für Slowenien und Österreich mit dem Auto.

Unsere Reiseroute durch Slowenien und Österreich

Wir haben Mitte April 2019 insgesamt vier Tage in Slowenien und einen Tag in Österreich verbracht. Ehrlich gesagt müssen wir zugeben, dass wir in unserem ersten Ziel am Bleder See gefragt haben, ob wir in Euro bezahlen können… Peinlich, weil Slowenien den Euro schon Anfang 2007 eingeführt hat. Du siehst, wir wussten nicht viel über Slowenien. Ehrlich gesagt, es ist so ein schönes Land und so nah an unserem Zuhause, dass es wirklich schade ist, dass wir nicht schon früher hier waren.

Travel route Slovenia

Unsere Erfahrungen mit dem Selbstfahren in Slowenien

Autofahren ist in Slowenien überhaupt kein Thema, da die Straßen in sehr gutem Zustand sind. Erwähnenswert und wichtig ist nur die Maut für Österreich und Slowenien. Besonders die Maut für Slowenien sollte schon in Deutschland oder Österreich gekauft werden.

Unsere ultimativen Reisetipps für Slowenien und Österreich

Bled

Von München aus haben wir den Vrsic-Pass nach Bled genommen. Als wir in Bled ankamen, waren wir direkt vom Panorama beeindruckt: ein farbenfroher See mit einer Kirche auf einer Insel in der Mitte und einer Burg im Hintergrund. Das sah wirklich wie eine sehr schöne Ansichtskarte aus. Am frühen nächsten Morgen machten wir einen Spaziergang um den See mit mehreren atemberaubenden Ausblicken (ca. 6 km hauptsächlich asphaltierter Weg). Auf diesem Weg haben wir Titos Sommerresidenz (Villa Bled) passiert. Schilder informierten uns, dass Fidel Castro, Muammar al-Gaddafi, Indira Gandhi und Willy Brandt Gäste in diesem Haus waren. Natürlich ist der Blick auf die Insel im See vom Garten der Villa aus der beste, den wir auf unserem Rundgang gesehen haben.

Ljubljana

Ljubljana ist eine der schönsten und entspanntesten Hauptstädte, die wir bisher besucht haben. Besonders in den Straßen mit den Häusern im Barock- und Jugendstil haben wir uns wohl gefühlt. Außerdem sind Autos in der Innenstadt nicht erlaubt, so dass man entspannt am Flussufer entlang spazieren kann. Die Dichte der Cafés und Bars in Ljubljana ist ziemlich hoch und es ist schwierig, nicht an jedem Ort anzuhalten und einen Kaffee, ein Eis oder eines der empfohlenen lokalen Biere zu genießen.

Alle Sehenswürdigkeiten in Ljubljana sind leicht zu Fuß erreichbar. Unseren Spaziergang haben wir in der Presernov trg begonnen, dem zentralen Platz in Ljubljana. Er führt an beiden Seiten des Flussufers entlang. In nördlicher Richtung haben wir die Nikolaus-Kirche passiert. Wenn ihr als zweites wieder im Stadtzentrum bist, solltet ihr den Platz mit den drei Brücken in Mestni trg nicht verpassen. Als Drittes folgt ihr dem Weg bis zur Burg, die von Stadt aus von vielen Punkten gesehen werden kann. Wenn ihr wollt, könnt ihr auch mit dem bequemeren Zug zum Schloss hinauf fahren.

Idrija (UNESCO-Weltkulturerbe des Quecksilberabbaus)

Die Stadt Idrija ist berühmt für den Abbau des Quecksilbers, das erstmals um 1490 in Idrija gefunden wurde. Die Stätte gehört zusammen mit Almadén in Spanien zum UNESCO-Weltkulturerbe. Idrija ist aber auch berühmt für die Tradition der Spitzenherstellung. Die Ausstellung auf dem Quecksilberabbaugelände kann nur zusammen mit einem Führer besichtigt werden, aber es lohnt sich wirklich, da wir in der ehemaligen Fabrik sehr viel herumlaufen konnten. Darüber hinaus gab uns der Führer viele Informationen und Geschichten über die Fabrik.

Skocjan Höhlen (UNESCO-Weltkulturerbe)

Wir mussten uns an diesem Tag beeilen, um eine zweite UNESCO-Weltkulturerbestätte zu besuchen. Die Skocjan-Höhlen liegen nur etwa 55 km von Idrija entfernt. Die Dimensionen der Höhlen sind unglaublich: Die Kalksteinhöhlen bestehen aus bis zu 6 km langen unterirdischen Gängen mit einer Gesamttiefe von mehr als 200 Metern, vielen Wasserfällen und einer der größten bisher bekannten unterirdischen Kammern. Leider können wir keine Bilder von innen zeigen, da es für unsere beschädigte Kamera zu dunkel war und sämtliche Bilder verwackelt waren.

Piran

Piran ist Sloweniens touristischster Ort mit seiner Lage auf einer Halbinsel, weit ins Meer vorgelagert. Der venezianische Einfluss ist im Stadtzentrum noch sichtbar. Auch Piran ist ein autofreies Gebiet, so dass wir unser Auto auf einem riesigen Parkplatz direkt über der Stadt parken und unser Gepäck hinunter (und am nächsten Tag wieder hinauf) schleppen mussten. Wir hätten Stunden damit verbringen können, alles auf dem zentralen Platz (Tartini) mit seinen hellen Steinen zu erkunden: viele kleine Cafés, das Rathaus und wunderschön dekorierte Häuser, die von reichen venezianischen Händlern gebaut wurden.

Neben diesem wunderschönen Platz ist der Weg zur Georgs-Kathedrale vor allem bei Sonnenuntergang ein sehr beliebter Ort. In Piran lag unser Gästehaus (eher Gästezimmer) sehr zentral – nur wenige Meter vom zentralen Tartini-Platz entfernt. Es war wirklich ein sehr kleines Zimmer, direkt an der Straße, einschließlich eines kleinen Badezimmers ohne Decke, d.h. oben offen im Zimmer integriert… Beängstigend und überhaupt nicht billig. Seid also bitte vorsichtig, wenn ihr ein Hotel in Piran bucht 😉

Predjama

Am nächsten Morgen gingen wir durch das Gebiet der Höhlenburg Predjama. Die Höhle rund um die Burg ist unglaublich groß. Neben dem Museum im Schloss könnt ihr auch das Höhlensystem hinter dem Schloss besuchen. Die vielen geheimen Wege waren der Grund, warum sich die Burg in einem guten Zustand befindet. Auch hier ist das Panorama wirklich sehr schön und etwas Außergewöhnliches.

Predjama Castle Slovenia SlowenienPtuj

Wir hielten in Ptuj nur zum Mittagessen an und besuchten die Burg auf einem Hügel an der Drau mit Blick auf die Stadt.

Maribor

Maribor ist mit 112.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sloweniens und liegt nur 12 Kilometer von der österreichischen Grenze (Region der unteren Steiermark) entfernt. Wie andere slowenische Städte, die wir besucht haben, ist das Stadtzentrum eine verkehrsberuhigte Zone und es ist sehr bequem herumzuspazieren. Ihr dürft das Flussufer im ehemaligen Hafengebiet nicht verpassen, wo ihr die älteste Rebsorte nach dem Guinnessbuch der Weltrekorde besichtigen könnt. Wenn ihr dem Fluss nach Osten folgt, gelangt ihr zu einem alten Wasserturm.

Rückweg nach München über Österreich

Obwohl wir einige Monate in Wien gearbeitet haben, waren wir bisher nicht noch nicht wirklich viel in Österreich unterwegs. Dies ist der Grund, warum wir nach Slowenien 1,5 Tage in einigen beliebten Städten Österreichs verbrachten, die sich auf dem Nach-Hause-Weg befanden. Natürlich sind alle drei Städte, die wir besucht haben, als UNESCO-Weltkulturerbe eingetragen. Dies war sicherlich eines der Kriterien für die Auswahl der Zwischenstopps.

Graz (UNESCO-Weltkulturerbe)

Das historische Zentrum von Graz und das Schloss Eggenberg sind Beispiele für die von den Habsburgern geschaffene Kultur. Vom Glockenturm aus hatten wir einen unglaublichen Blick auf die Innenstadt.

Hallstatt (UNESCO-Weltkulturerbe)

Hallstatt ist ein herausragendes Beispiel für ein traditionelles Dorf. Wenn ihr den Fluss entlang geht, könnt ihr die Häuser mit den mit Blumen geschmückten Holzbalkonen sehen. Der Name der Stadt stammt vom nahe gelegenen Salzbergwerk, der offizielle UNESCO-Name der Stätte lautet Hallstatt-Dachstein / Salzkammergut Kulturlandschaft.

Salzburg (UNESCO-Weltkulturerbe)

Das historische Zentrum von Salzburg ist als Geburtsort von Wolfgang Amadeus Mozart berühmt. Mozart spiegelt sich in Attraktionen wie dem Museum in seinem Familienhaus und dem Geburtshaus wider, aber auch in den Melodien, die täglich auf dem Glockenspiel erklingen. Wir starteten mit einem Frühstück in den Mirabell Gärten und genossen anschließend einen Spaziergang durch die historische Innenstadt. Leider hatten wir keine Zeit, die Festung Hohensalzburg zu besuchen, die nur 20 Minuten den Hügel hinauf vom Stadtzentrum entfernt ist.

Unsere Buchempfehlungen

Aufgrund des kurzen Aufenthalts haben wir dieses Mal nur eine Empfehlung für Slowenien. Aus diesem Grund haben wir gerade einen kleinen, aber leichten Reiseführer mit ausreichenden Informationen aus unserer Sicht gekauft, um die wichtigsten Reisetipps für Slowenien und Österreich abzudecken.

Vielleicht bist du auch an einem Roman interessiert, in dem eine Amerikanerin ihre Eindrücke vom Leben in Slowenien beschreibt.

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Reisetipps für Georgien

Reisetipps für Georgien

Georgien stand lange Zeit auf der Bucket List unserer Reisen, nachdem wir Armenien erkundet hatten, mit seinen gemeinsamen Grenzen zur Türkei, zu Aserbaidschan und Russland. Wir haben jedoch sechs Jahre seit unserer Reise nach Armenien gebraucht, um nach Georgien zu gelangen. Willkommen in unserem Reiseführer für Weltenbummler und UNESCO-Enthusiasten – entdeckt die besten Reisetipps für Georgien – wir versprechen euch, dass ihr die beeindruckenden Klöster, Landschaften und das super leckere Essen Georgiens lieben werdet.

Inhaltsverzeichnis

Tipps für die Reiseplanung

Unsere Reiseroute durch Georgien mit dem Mietwagen

Unsere Highlights in Georgien

Tiflis
Mtshkheta (UNESCO World Heritage)
Stepanzminda
Kutaisi (UNESCO World Heritage)
Mestia (UNESCO World Heritage)
Rabath
Warsia
Bolnisi

Unsere Empfehlungen

Unser Lieblingsessen in Georgien
Unsere Empfehlungen für Reiseführer, Kochbücher und weitere Literatur über Georgien

Wie kommt man nach Georgien?

Flüge von Deutschland nach Tiflis sind direkt ab München verfügbar. Georgien kann aber auch mit Stop-over-Flügen über Wien, Istanbul, Warschau erreicht werden. Der Direktflug von München dauert etwa vier Stunden.

Ich muss zugeben, dass ich während unserer Reise durch Georgien ziemlich beschäftigt war, mit sehr freundlichen, aber ehrgeizigen Kunden zu arbeiten. Folglich musste ich auch meinen Laptop mitnehmen, um weiterarbeiten zu können (was ich übrigens während der Fahrt von Paul tat – die Straßen sind also sehr praktisch). Wie immer, wenn man keine weiteren Probleme benötigt, ist Folgendes passiert: Bei unserer Ankunft in Tiflis in den frühen Morgenstunden waren unsere beiden Gepäckstücke in München zurückgelassen worden. Lufthansa war jedoch sehr bemüht, unser Gepäck nach Tiflis zu bringen, was tatsächlich nur einen Tag später geschah. In der Zwischenzeit haben wir die wichtigsten Sachen wie Unterwäsche und Kosmetik eingekauft.

Unsere Reiseroute durch Georgien

Wir blieben zehn Tage in Georgien, davon 2,5 Tage in Tiflis. Unser Besuch fand von Mitte bis Ende Juli 2018 statt. Diese Zeit war wirklich perfekt, da wir jeden Tag wunderbares Wetter hatten und auch nachts draußen sitzen konnten. Georgien wird als Touristenziel immer beliebter, so dass es im Sommer sehr voll werden kann.

Route Georgia by car

Unsere Erfahrung mit dem Selbstfahren in Georgien

Für die Erkundung Georgiens und insbesondere der manchmal weit entfernt liegenden UNESCO-Weltkulturerbestätten ist das Auto eine wirklich gute Alternative. Die internationalen Autovermieter sind auch in Georgien zu finden, z.B. Avis. Avis befindet sich neben dem Marriott Hotel an einem zentralen Platz. Die Straßen in Georgien sind in gutem Zustand. Wir haben einen Standard-Mietwagen ohne Allrad gewählt, der, mit Ausnahme von Ushguli, für unsere Tour ausreichte. Um von Mestia nach Ushguli zu gelangen, benötigt man ein Auto mit Allradantrieb. Der Vermieter machte uns darauf aufmerksam, dass das Auto mit GPS ausgestattet ist, um unsere Route verfolgen zu können. Sie wollten sicherstellen, dass wir das Auto nicht absichtlich beschädigen und nicht in die Sperrgebiete fahren.

Rental car in Georgia

Unsere ultimativen Reisetipps für Georgien

Tiflis

In Tiflis gibt es viele Möglichkeiten, sich fortzubewegen: Busse, Taxis, lokales Uber, aber auch zu Fuß. Wir haben die letzte Option gewählt. Aber seid vorsichtig: Es ist wirklich leicht, sich in der schönen Altstadt mit ihren engen, aber malerischen Gassen zu verirren. Nun, die Liste der Dinge, die in Tiflis zu sehen sind, ist unglaublich lang.

Wie viele Tage solltet ihr in Tiflis bleiben?

Aus unserer Sicht beträgt das absolute Minimum für Tiflis zwei Tage. Aber aufgrund der vielen Sehenswürdigkeiten ist es umso besser, je mehr Tage ihr in Tiflis verbringen könnt. Wir haben auch von einem wirklich guten Nachtleben in der Hauptstadt gehört.

1. Abanotubani (Schwefelbad / Thermalbad) und Leghvtakhevi Wasserfall

Der Stil der Altstadt ist eine Mischung aus asiatischen und arabischen Einflüssen, die mit europäischer und traditioneller russischer Architektur verwoben sind. Einige Teile wurden umfassend renoviert, so dass es ein bisschen kitschig aussieht, obwohl weit mehr von den Gebäuden unberührt blieb. Ein Spaziergang durch die Gassen mit den alten Kirchen fühlt sich fast wie ein Spaziergang in die Vergangenheit an. Obwohl wir keine Anwendungen machten, wanderten wir durch das Areal, in dem sich verschiedene Kulturen und ihre spezifischen Anwendungen wie heißen Bädern, gemischt haben.

Der Name Leghvtakhevi kommt vom georgischen Wort „Leghvi“, was figurativ bedeutet: Es gab so viele Feigenbäume um diesen Ort.

2. Nehmt die Seilbahn (oder geht hinauf) zur Festung Narikala

Wenn ihr nach oben gehen möchtet, nehmt den kleinen Weg neben der armenischen Kirche St. George. Vom Hügel der Narikala-Festung aus habt ihr einen unglaublichen Blick auf Tiflis. Die ursprüngliche Festung stammt aus dem Ende des 4. Jahrhunderts, wurde jedoch im Laufe der Geschichte mehrmals zerstört. Bei jedem Wiederaufbau wurde die Festung von unterschiedlichen Personen erweitert. Trotzdem sind nach einem Blitzeinschlag in das Pulvermagazin der Festung im Jahr 1827 nur noch Ruinen übrig. Die Festung wurde nach diesem Ereignis nicht wieder aufgebaut.

Der Besuch der Ruinen ist kostenlos und einen Spaziergang wert. Nur einen kurzen Spaziergang entfernt entlang der vielen Souvenirstände erreicht ihr die Mutter von Georgien. Es ist eine 20 m hohe Statue aus Aluminium. In ihrer rechten Hand hält sie ein Schwert gegen die Feinde und in ihrer linken Hand, die von Herzen  kommt, Wein für die Freunde.

3. Puppentheater Rezo Gabriadze

Der Glockenturm ist das neue Symbol des staatlichen Puppentheaters. Der Glockenturm wurde 2010 gebaut und sieht aus wie übereinander gestapelte Kisten. Jede Stunde kommt eine kleine Engelspuppe aus der Tür und klingelt. Ihr könnt auch eine größere Show ansehen. Als wir Tiflis besuchten, wurde es um 12 Uhr und um 19 Uhr gezeigt.

4. Zminda Sameba Kathedrale

Wir haben diese Kathedrale von der Narikala-Festung aus gesehen, da sie nachts beleuchtet ist und sich auf einem Hügel (Elias-Hügel) befindet. Die Kathedrale von Zminda Sameba ist die größte Kirche in der Region Transkaukasien (d.h. Georgien, Armenien und Aserbaidschan). Sie wurde 2004 nach neunjähriger Bauzeit fertiggestellt. Die Glocken des Doms wurden in Deutschland gegossen. Ihr können die Kathedrale zu Fuß vom Stadtzentrum aus erreichen.

5. Friedensbrücke

Diese Brücke fällt sofort auf. Für die Georgier war die Brücke aufgrund der hohen Baukosten 2009/2010 umstritten. Heutzutage ist die Brücke ein beliebter Fotostopp.

6. Freiheitsplatz (Tawisubleibis Moedani)

Früher als Lenin-Platz bekannt, wurde die Statue 2006 durch den vergoldeten Drachentöter Georg ausgetauscht. Wir haben den Freiheitsplatz (Liberty Square) als zentralen Orientierungspunkt genutzt, da sich auch unsere Autovermietung am Platz befindet. An der anderen Seite dominiert das Rathaus den Platz.

7. Kwaschweti Kirche

Auf der gegenüberliegenden Seite der Schule Nr. 1, in der Rustaveli Straße, fanden wir diese schöne Kirche. Die Kirche besteht aus zwei Ebenen und umfasst ein kleines Museum. Wir haben auch gerne im Park gesessen, der die Kirche umgibt, da sie etwas abseits der belebten Rustaveli Straße liegt.

8. Denkmal für den Lampenanzünder in der Barataschwili Straße

Möglicherweise benötigt ihr viel Geduld, wenn ihr auch die Leiter des Lampenanzünders erklimmen möchtet, da dies jeder tut. Ich bin mir nicht sicher, warum jeder seinen Po berührt. Aber keine Sorge, in der ganzen Stadt gibt es viele verschiedenartige Bronzestatuen.

Monument to the Lamplighter Tbilisi Georgia

9. Rike Konzerthalle vor dem Präsidentenpalast

Der futuristische Konzertsaal befindet sich zusammen mit der Friedensbrücke in der Nähe des Flusses Mtkvari. Der Konzertsaal erinnert an einen Lindwurm aufgrund der Röhren, die vom Präsidentenpalast überwacht werden. ????

10. Sioni Kirche

Auf dem Weg von der lebhaften Straße Kote Abchasi (besser bekannt unter dem früheren Namen Leselidse Straße) mit all den Cafés und Restaurants fanden wir die im 6. Jahrhundert erbaute Sioni-Kirche. Obwohl die Sioni-Kirche die Hauptkirche des Patriarchen der georgischen Kirche ist, ist sie recht klein. Während der Belagerung durch die Perser wurde die Kirche in eine Moschee umgewandelt. Die Kuppel stammt aus dem 18. Jahrhundert.

Historische Denkmäler von Mtskheta (UNESCO World Heritage)

Wir haben das UNESCO-Weltkulturerbe Mtskheta in unsere Reise nach Stepanzminda aufgenommen. Ihr könnt aber auch einen Tagesausflug von Tiflis nach Mzcheta (nur ca. 25 km) unternehmen. Die UNESCO erkennt das Kirchenensemble von Mzcheta als herausragende Beispiele mittelalterlicher religiöser Architektur im Kaukasus an. Wir haben die drei Hauptkirchen besucht: das Kloster Jvari, die Kathedrale Svetitstkhoveli und das Kloster Samtavro. Das Jvari-Kloster wird das erste sein, das ihr seht, wenn ihr in Mzcheta ankommt, da es sich auf einem Hügel befindet. Besonders die Kathedrale von Svetitstkhoveli beeindruckte uns  durch ihr bescheidenes Interieur. Es enthält eine sehr kleine Kirche im Inneren, die eine Kopie der Grabeskirche in Jersualem darstellt, wie sie früher konstuiert war. Es wird gesagt, dass das Gewand Jesu drinnen liegt.

Stepanzminda

Wir übernachteten in Stepanzminda, um die Zminda Sameba Kirche zu besuchen. Die Kirche auf dem Hügel ist ein beliebter Wallfahrtsort. Da Paul gerne überall hin fährt, mussten wir natürlich das Auto nehmen. Aufgrund des starken Regens in der Nacht zuvor und des Nebels am Morgen waren die schlammigen Schotterstraßen jedoch rutschig und wegen der vorbeifahrenden Busse beschlossen wir, umzudrehen und den in unserem Reiseführer beschriebenen Wanderweg zu suchen. Schließlich erreichten wir die Kirche zu Fuß nach ca. zwei Stunden.

 

Unser Weg nach Mestia

Auf dem Weg nach Mestia haben wir eine derart farbenfrohe Landschaft gesehen, dass wir mehrmals angehalten haben. Wir genossen unsere Tee- und Snackpausen mit einer wunderschönen Aussicht auf türkisfarbene Seen und Berge, auf denen noch etwas Schnee lag.

Gelati-Kloster (UNESCO World Heritage)

Von Kutaisi aus besuchten wir das Motsameta-Kloster und das Gelati-Kloster, da beide nur wenige Kilometer von Kutaisi entfernt sind. Das Gelati-Kloster war das zweite UNESCO-Weltkulturerbe, das wir besucht haben. Das Kloster wurde 1106 von König Dawit gegründet und besteht aus drei Kirchen, einem Glockenturm und einer Akademie. 

Kutaisi

Wir blieben zwei Nächte in Kutaisi, um das Gelati-Kloster und außerdem die Stadt Kutaisi zu besuchen. Kutaisi verfügt über herausragende Gebäude, von denen die Begrati-Kathedrale, nur einen kurzen Spaziergang vom Stadtzentrum entfernt, zusammen mit dem Gelati-Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Die Kathedrale ist mehr als 1.000 Jahre alt und kann von überall in der Stadt gesehen werden.

Wir werden uns wegen des köstlichen Essens, das wir hier genossen haben, immer an Kutaisi erinnern. Leider erinnern wir uns nicht an den Namen der Restaurants, aber sie befanden sich auf der Straße vom Colchis Fontaine in Richtung Kutaisi Park.

Mestia (UNESCO World Heritage)

Mestia ist der touristische Hotspot von Ober-Swanetien. Hier können Ausflüge in historische und ursprüngliche Städte mit mittelalterlichen Dörfern und Turmhäusern dieser Kaukasusregion gebucht werden. Als wir am Abend nach einem langen Tag, aber einer angenehmen Fahrt in Mestia ankamen, gingen wir durch die Stadt und versuchten, ein paar schöne Bilder mit all den Turmhäusern zu machen.

 

Einige der Dörfer und Turmhäuser sind in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes eingetragen (offizieller Name ist Upper Svenati). Da es ausdrücklich verboten war, mit unserem Mietwagen nach Ushguli zu fahren, mussten wir eine Tour mit einem Allradfahrzeug buchen. Für die rd. 50 Kilometer dauerte die Fahrt fast vier Stunden.

Rabati / Rabath

Was wir in Georgien nicht erwartet hatten, war das historische Zentrum und die Festung von Rabati. Rabati gehört auch zu einem der Höhepunkte unseres Urlaubs in Georgien. Die Festung besteht aus einer Kirche, einer Moschee und einer Synagoge.

Warsia

In der kleinen Stadt Warsia angekommen, sahen wir direkt unser nächstes Ziel: die Höhlenfelsenwand von Warsia. Die Mauer ist ungefähr 500 m hoch, die Wege entlang der Mauer sind hauptsächlich mit Handläufen gesichert. In den Hauptära lebten hier bis zu 800 Mönche. Darüber hinaus nutzten mehrere tausend Bürger aus den umliegenden Städten die Mauer als sicheren Hafen.

Bolnisi

Etwa 50 km südlich von Tiflis an der Grenze zu Armenien besuchten wir die Stadt Bolnisi. Bolnisi war wegen der deutschen Siedler um 1818 früher als „Katharinenfeld“ bekannt. Das Gebiet wurde aufgrund der befestigten Häuser sowie der präzisen und asphaltierten Straßen bewundert. Die Stadt wurde 1921 in Luxemburg umbenannt und die Deutschen wie die Georgier enteignet. Außerdem mussten die Deutschen nach Sibirien umziehen. Die Verkehrszeichen sind noch in Altdeutscher Schrift geschrieben.

 

Nur einige Kilometer südlich von Bolnisi wollten wir die Festung Kweschi (Kveshis) besuchen. Sie war geschlossen, sieht aber von außen sehr schön aus.

Traditionelle Gerichte in Georgia – unser kulinarisches Erlebnis

Neben dem wunderschönen Land, das wir erkunden durften, haben wir auch das Essen sehr genossen. Sogar so sehr, dass wir das Kochbuch gekauft haben, das wir unten empfehlen. Damit können wir uns an die sehr leckeren Mahlzeiten erinnern.

Aubergine mit Walnüssen und Granatapfel (Nigswiani Badrishani)

Wirklich unsere beliebteste Vorspeise in Georgien: gegrillte und gerollte Auberginenscheiben, gefüllt mit Walnüssen und dekoriert mit Granatapfelkernen.

Eggplant with walnuts Georgia popular dish

Khinkali – Georgische Dumplings

Diese gefüllten Dumblings aus Nudelteig sind in ganz Georgia erhältlich. Neben den traditionellen mit gewürztem Hackfleisch gefüllten, haben wir auch die mit Käse gefüllten probiert. Georgiens Dumblings sind größer als die chinesischen, enthalten aber auch Flüssigkeit. Der Griff soll das Greifen der Khinkali ermöglichen und ist nicht dazu gedacht, ihn zu essen. Was wir übrigens nicht wussten, als wir in Georgien waren. Aber niemand hat uns gesagt, dass wir es nicht essen sollen.

Khinkali Georgia popular traditional dish

Chatschpuri – Käsebrot / Pizza und Lobiani

Wenn ihr Chatschpuri esst, solltet ihr wegen der Menge an Mehl und Käse, die für ein köstliches Chatschpuri benötigt wird, nicht an eure Ernährung denken. Wir haben auch Lobiana ausprobiert, das mit roter Bohnenpaste gefüllt ist. Beides ist sehr zu empfehlen.

 

Lobio

Was beim Lesen der Beschreibung nicht so besonders klingt, war Lobio. Aber die Bohnen, die in einem Tontopf mit viel Herzhaftem zubereitet werden, sind unglaublich lecker. Wir haben das auch zu Hause versucht, aber das Geheimnis scheint in der Zubereitungsmethode mit dem Tontopf zu liegen.

 

Lobio Traditional dish Georgia

Schaschlik

Seit unserem Urlaub in Usbekistan sind wir Schaschlik-Liebhaber. Daher war es ein Muss, es auch in Georgien zu versuchen. Wir wurden weder vom Fleischschaschlik noch von der vegetarischen Alternative enttäuscht.

Georgischer Wein

Die UNESCO hat die georgische Weinherstellung als immaterielles Welterbe bezeichnet. Die Tradition der Weinherstellung ist mehr als 8.000 Jahre alt. Die Trauben und der Traubensaft werden in einen Tontopf gegeben und mehrere Monate bei konstanten Temperaturen in der Erde vergraben. Fast jedes Gästehaus, in dem wir übernachtet haben, kreiert seinen eigenen Wein.

Unsere Empfehlungen für Georgien

Reiseführer für Georgien

Als wir Georgien besuchten, wollten wir einen aktuellen Reiseführer nutzen. Dies war der Grund, warum wir zum ersten Mal den Reiseführer von „Reise Know how“ genommen haben. Und wir können diesen Reiseführer aufgrund der vielen Reisetipps in Georgien, Bildern und aktuellen Informationen zu den besten Reisezeiten, Restaurantempfehlungen und ausgewogenen Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Hintergründen empfehlen.

Georgisches Kochbuch

Wie oben erwähnt, war Georgien für uns auch ein kulinarisches Highlight. Deshalb und – weil Paul zu Hause gerne kocht – haben wir (nach einem Besuch der Frankfurter Buchmesse im Jahr 2018 mit Georgien als Ehrengast ) das folgende Kochbuch gekauft. Die Rezepte sind leicht zu verstehen und wir konnten einige der Gerichte zu Hause erfolgreich nachkochen.

 

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Reisetipps für Nordkorea (DVRK)

Reisetipps für Nordkorea (DVRK)

Kann man wirklich nach Nordkorea reisen?

Dies war vielleicht die häufigste Frage, die wir gehört haben, als wir jemandem von unseren neuen Reiseplänen erzählten. Nordkorea (oder offiziell die Demokratische Volksrepublik Korea – DVRK) war für uns immer ein Traum. Wir wollten verstehen, wie dieses Land funktioniert und ob die Geschichten, die wir in der westlichen Welt hören, wahr oder eher Märchen sind. Natürlich könnt ihr nicht, wie bei üblichen Urlaubsreisen, einfach einen Flug buchen und nach Nordkorea fliegen. Um euch auf unser Abenteuer in der DVRK vorzubereiten, schaut euch unsere Reisetipps für Nordkorea (DVRK) an.

Wir suchten im Internet nach Agenturen, die private Touren anbieten. Am Ende haben wir uns für Young Pioneers Tours entschieden, da diese auch hinsichtlich des Tourprogramms flexibel genug waren und Wü sche von uns berücksichtigt haben. Während der Reise haben wir jedoch erkannt, dass dies nicht nur eine einfache Warnung, sondern Realität ist:

Aufgrund der Art des Tourismus in der DVRK bieten die vorabgestimmten Reiserouten keine Garantie für den tatsächlichen Inhalt der Tour.

Da wir UNESCO-Weltkulturerbestätten lieben, war es ein MUSS, alle in Nordkorea gelisteten zu erreichen. Die Planung unserer privaten Reise war ziemlich einfach. Unsere engagierten Kollegen des Reiseveranstalters waren offen für Änderungen der Standardagenda und bemühten sich, die Agenda an unsere Wünsche anzupassen.

Vorbereitung auf DVRK – Verhaltenstraining

Wir begannen unsere Reise in Peking, wo wir uns mit unserem Agenten von Young Pioneer Tours trafen. Bevor sie uns auf die Reise in die DVRK gehen ließen, empfahlen sie uns, wie wir uns verhalten sollten. Einige Highlights, an die wir uns noch erinnern:

  • Wir empfehlen dringend, ein Geschenk für Ihre nordkoreanischen Guides und den Fahrer mitzubringen. Die DVRK hat nur sehr eingeschränkten Zugang zu ausländischen Produkten, z.B. werden ausländische Spezialitäten empfohlen, Schönheitsprodukte und Zigaretten (Koreaner bevorzugen westliche / japanische Zigaretten gegenüber den chinesischen).
  • An bestimmten Orten, insbesondere an Statuen der Führer, verneigt euch oft, um euren Respekt zu zeigen. Ihr habt auch die Möglichkeit, Blumen zu kaufen, dies wird jedoch nicht erwartet.
  • Seid nett zu euren koreanischen Guides, hört ihnen zu und sie werden entspannt sein und euch mehr gewähren lassen.
  • Wir dürfen in Nordkorea (ähnlich wie in Kuba) keine lokale Währung verwenden, daher verwenden wir eine harte Währung (d.h. EUR, USD oder chinesischer RMB). RMB ist am einfachsten zu tauschen.
  • Ihr könnt eure Digitalkameras in die DVRK mitnehmen, professionelle Videokameras sind jedoch nicht zugelassen. Bitte stellt sicher, dass auf eurer Kamera kein „GPS“ gedruckt ist. Eure koreanischen Guides geben euch die „Go Ahead“- und „No-No“-Zonen zum Fotografieren – es ist wichtig, ihren Aufforderungen zu folgen.

Und nicht zu vergessen: Wir mussten üben, sich richtig zu verbeugen und Respekt zu zeigen – so lange bis wir gut genug waren, dass er uns mit ruhigen Gewissen gehen lassen kann.

Mit dieser Einführung waren wir dann bestens darauf vorbereitet, unsere unvergessliche Reise zu beginnen.

Einreise nach Nordkorea (DVRK)

Abfahrt in Beijing

Wir haben uns für den langen Weg in die DVRK entschieden: mit dem Zug von Peking aus! Insgesamt dauert diese Fahrt in komfortablen Nachtzügen 15 Stunden. Der erste Zug verließ Peking am Abend und brachte uns über Nacht nach Dandong an die Grenze im Norden Chinas.

Dandong

In Dandong sind wir in einen nordkoreanischen Nahverkehrszug umgestiegen, nachdem wir die Ausreisekontrolle in China absolviert hatten. Der Zug war komplett von Koreanern gebucht und wir waren mit nur zwei Niederländern die einzigen Touristen in diesem Zug. Die Einreise nach Nordkorea war ein großer Spaß.

Nachdem der Zug in Dandong gestartet ist, passierte er wenige Minuten später die chinesisch-koreanische Freundschaftsbrücke. Direkt dahinter hielt der Zug an, der Zugführer sammelte die Pässe von jedem Passagier ein und brachte sie zur Einwanderungsbehörde. Das Einwanderungsverfahren dauerte über eine Stunde. Zum Glück durften wir den Zug verlassen, uns jedoch nicht mehr als einen Meter von der Zugtür entfernen. Wir freuten uns nach einer stichprobenhaften und eher pro-forma Kontrolle des Gepäcks, unsere Pässe zurückzubekommen und unsere Reise in die Hauptstadt Nordkoreas, Pjöngjang, fortzusetzen.

Eindrücke aus unseren ersten Stunden in der DVRK – Fotos aus dem Zug heraus

Unsere Reiseroute in der DVRK

Travel route in DPRK North Korea

Alltag in der DVRK

Obwohl wir ein paar Bücher über die DVRK und natürlich über die Armut und den Mangel an Lebensmitteln gelesen hatten, wussten wir nicht, was uns erwarten würde. Angesichts der Tatsache, dass die Guides uns beobachteten und versuchten, uns nur die „schönen“ Seiten Nordkoreas zu zeigen, wussten wir nicht wirklich, was wir über dieses Land denken sollten: Was war real, was war nur, weil wir gerade hier sind (z.B. die gute Laune im Waisenhaus und der gute Zustand des Sommercamps für Kinder der Parteifunktionäre) und vor allem, was denken die Leute? Wir haben nicht versucht, mit Einheimischen zu sprechen, um sie nicht in Schwierigkeiten zu bringen.

Außerdem haben wir nach einigen Tagen versucht, nicht so viel über unsere Gedanken zu sprechen, denn wir hatten mitbekommen, dass unsere Guides jeden Abend einen Bericht über den Tag schreiben. Sie sagten uns, dass sie die Servicequalität der Attraktionen bewerten, die wir tagsüber besucht haben – aber wir können uns vorstellen, dass es auch darum ging, wie sich die Touristen verhalten…

Wie man sich in der DVRK / Nordkorea bewegt

Da wir eine private Tour gebucht haben, hatten wir zwei englischsprachige Reiseleiter (einen Mann und eine Frau) sowie einen Fahrer. Diese drei waren unsere Guides während der gesamten Tour. In Bezug auf die Fortbewegung im Land: Die Straßen sind meistens zwei-spurig, aber ziemlich leer. Aufgrund der schlechten Bedingungen der Straßen außerhalb der Städte, fuhr unser Van trotzdem nicht mehr als 50 km/h.

Koryo Hotel

Als wir in Pjöngjang am Bahnhof mit dem Zug ankamen, war es für unsere Reiseleiter nicht schwer, uns als ihre Touristen zu identifizieren, da nur wenige Ausländer im Zug waren. Nach 7 Stunden in einem Zug mit am Ende ziemlich betrunkenen Koreanern waren wir froh, angekommen zu sein. Außerdem freuten wir uns darauf, das beliebte Koryo Hotel kennenzulernen.

Wir können das Koryo Hotel wirklich empfehlen – es war sehr sauber und ausreichend für die sechs Nächte, die wir insgesamt hier verbracht haben. Da man das Hotel nicht alleine verlassen darf, verfügt das Hotel auch über einen Minimarkt mit touristischen Lebensmitteln wie Nutella. Wir haben dort immer Wasser in Flaschen gekauft.

Unsere Höhepunkte von Pjöngjang

Ryugyŏng-Hotel

Dieser beeindruckende Wolkenkratzer wird seit 1987 gebaut und sollte mit 330 Metern das höchste Hotel der Welt werden. Zu der Zeit, als wir in der DVRK waren, war die Außenseite des Wolkenkratzers fertig, aber man munkelt, dass es innen vollständig leer ist.

Ryugyŏng-Hotel DPRK Pyongyang North Korea

Hauptbahnhof

Der Bahnhof ist besonders nachts ein schönes Gebäude. Jeden Morgen und Abend wird das Lied „Wo bist du, lieber General?“ über einen Lautsprecher verbreitet.

Grand People’s Study House

Der erste Punkt auf unserer Reiseplanung war ein Besuch im Grand People’s Study House. Es ist eine Bibliothek und ein akademisches Zentrum für erwachsene Lernende. Dieses großartige Gebäude ist im koreanischen Stil erbaut. Vom Balkon aus hatten wir einen beeindruckenden Blick über den zentralen Platz mit seinen Regierungsgebäuden.

Mansudae Grand Monument / Mansu Hill Grand Monument

Am 9. September, dem Nationalfeiertag in der DVRK, besuchten wir am frühen Morgen das Große Denkmal der Führer Kim Il Sung und Kim Jong Il. Diese Statuen sind vielleicht das bekannteste Bild aus der DVRK. Mit einer Höhe von 20 Metern sind die Bronzestatuen beeindruckend. Hier hatten wir die erste Gelegenheit, unseren erlernte Verneigung zu zeigen.

Pjöngjang Metro

Ein weiteres Highlight in Pjöngjong ist eine Fahrt mit der U-Bahn. Die Koreaner sind sehr stolz auf ihre U-Bahn und die Stationen sind in der Tat sehr schön dekoriert – zumindest die drei Stationen, an denen wir anhalten und aussteigen durften. Die U-Bahnen wurden teilweise aus Ostberlin importiert und wir haben noch deutsche Schilder im Inneren gesehen. Vor allem die U-Bahn scheint wegen der Mobilität beliebt zu sein, da die U-Bahn während der Mittagspause mit Koreanern überfüllt war.

Massentanz am Triumphbogen

Der letzte Halt war am Triumphbogen in Pjöngjang. Es soll der größte Siegesbogen der Welt sein. Mit diesem wird den Sieg über die Japaner gefeiert und die Rückkehr des Generals Kim Il Sung in seine Heimatstadt. Im Park neben dem Triumphbogen wurden wegen des Nationalfeiertags Tänze aufgeführt in traditionellen Kleidern.

Juche Tower

Auf der anderen Seite des Flusses Taedong – gegenüber dem Grand People’s Study House – haben wir den Juche Tower besucht. Dieser Turm wurde zum 70. Geburtstag von Kim Il Sung erbaut und gilt mit 170 Metern als der höchste aus Stein gebaute Turm der Welt. Der Eingang des Turms enthält viele Schilder von Anhängern der Juche-Ideologie und von Studiengruppen. Wir sind mit dem Aufzug nach oben gefahren und hatten einen beeindruckenden Blick über Pjöngjang.

Koreanisches Kriegsmuseum & USS Pueblo

Ein Punkt auf unserer Reiseroute, den wir nicht streichen lassen konnten, war der Besuch des Koreanischen Kriegsmuseums und der USS Pueblo. Die USS Pueblo ist das einzige Schiff der Welt, das noch von einer fremden Nation beschlagnahmt wird. Die USS Pueblo wurde 1968 von Nordkorea festgesetzt.

Kumsusan Palast der Sonne / Mausoleum der großen Führer

Im Mausoleum sind die einbalsamierten Körper von Kim Il Sung und Kim Jong Il aufgebahrt. Für diesen besonderen Besuch mussten wir uns formell mit Krawatte und Anzugsschuhen kleiden. Wie die anderen Gedenkstätten in der DVRK ist der Sonnenpalast absolut sauber, ohne Stromausfall und mit wirklich funktionierender Klimaanlage ausgestattet. Bilder sind leider nicht erlaubt und wir mussten uns strengen Sicherheitskontrollen unterziehen. In den Räumen mit den einbalsamierten Körpern mussten wir uns vor jedem Anführer dreimal verbeugen – einmal auf der linken Seite, das andere Mal auf der rechten Seite und am Ende vor ihren Füßen. Die anderen Räume des Palastes zeigen das offizielle Auto des großen Führers (es war ein Mercedes) und den Zug, in dem sie früher nach China fuhren.

Pjöngjangs Jahrmarkt

Nordkoreaner lieben Abenteuer und Spaß. Daher waren sie sehr stolz, uns ihren Jahrmarkt zu zeigen und wir mussten ihn ausprobieren. Wir haben bereits in unseren ersten Tagen in Pjöngjang Stromausfälle erlebt. Daher war es für uns schwer, uns keinen Stromausfall vorzustellen, wenn wir auf einem der Fahrgeschäfte saßen. Eine Sache, die wir nie vergessen werden, war eine Attraktion, die so seltsam war, dass wir noch nicht einmal ein Foto gemacht haben: Wir mussten auch einen Schießstand besuchen, aber anstatt auf Pappfiguren zu schießen, boten sie uns an, echte Hühner zu schießen … Zur Überraschung unserer Reiseleiter lehnten wir dies entschieden ab.

Kaesong – Demilitarisierte Zone (DMZ)

Nach Kaesong zu reisen war unser erstes Ziel außerhalb der Hauptstadt Pjöngjang. Die DMZ teilt die koreanische Halbinsel ungefähr in zwei Hälften und ist ca. 250 Kilometer lang. Dieser Korridor zwischen Nord- und Südkorea ist ca. vier Kilometer breit, aber man kann die südkoreanische Flagge aus dem Norden sehen. Obwohl die Zone entmilitarisiert ist, ist die Grenze hinter diesem Streifen eine der am stärksten militarisierten der Welt. Bevor wir die DMZ betraten, mussten wir unseren Van verlassen und in einen Militärbus umsteigen. Sogar unsere Guides mussten an diesem Kontrollpunkt ihre ID-Karten vorlegen. Während der Analyse unserer Pässe haben wir die Gelegenheit genutzt, Propagandaplakate und Postkarten zu kaufen.

Vor und hinter der blauen kleinen Kaserne befinden sich Gebäude mit Terrassen aus den beiden Ländern. Im Inneren des Gebäudes auf der nordkoreanischen Seite befindet sich ein Tisch, der durch das Lautsprecherkabel ebenfalls in einen Nord- und einen Südteil unterteilt ist. Das Foto mit dem Soldaten war nur möglich, weil unser Guide ihm Zigaretten gab dafür.

Kaesong

Die Stadt Kaesong erwartete uns mit vielen Wohnhochhäusern. Aber Keasong hat auch so etwas wie eine Altstadt mit traditionellen koreanischen Häusern, eins davon ist das Kaesong Folklore Hotel. Wir haben nicht in Kaesong übernachtet, sondern lediglich die Stadt besichtigt.

Historische Denkmäler und Stätten in Kaesong (UNESCO-Weltkulturerbe)

Die geomantische Anordnung der ehemaligen Hauptstadt Kaesong, ihre Paläste, Institutionen und Grabkomplexe, Verteidigungsmauern und Tore verkörpern die politischen, kulturellen, philosophischen und spirituellen Werte einer entscheidenden Ära in der Geschichte der Region. Das UNESCO Weltkulturerbe in Kaesong besteht aus zwölf separaten Komponenten, die zusammen die Geschichte und Kultur der Koryo-Dynastie vom 10. bis 14. Jahrhundert belegen. Die Stätte wurde 2013 von der UNESCO in die Liste der Welterbestätten aufgenommen, um den Übergang vom Buddhismus zum Neokonfuzianismus in Ostasien und die Assimilation der kulturellen spirituellen und politischen Werte der Staaten zu bezeugen, die vor der Vereinigung Koreas unter der Koryo-Dynastie existierten.

Sariwon

Auf dem Weg zum Strand in Nampo hielten wir für eine Übernachtung in Sariwon an. Wir gingen den Hügel hinauf in den örtlichen Volkspark und genossen die Aussicht von der Bergpagode.

Nampo

Besuch eines Waisenhaus

Nampo im Westen der DVRK ist nur 55 km von Pjöngjang entfernt und von strategischer Bedeutung. Wir besuchten ein Waisenhaus in Nampo und brachten den hier lebenden Kindern viele Geschenke. Wir hoffen, dass die Kinder so glücklich sind, wie es aussieht und die Spielsachen und Geschenke, die wir mitgebracht haben, wirklich von den Kindern genutzt werden können. Natürlich hängen in jedem Raum des Waisenhauses auch Bilder der Großen Führer.

Unser Fahrer hatte Probleme, das Waisenhaus zu finden. Deshalb haben wir während der Fahrt durch die Stadt einige Bilder gemacht.

Westmeer-Staudamm

Nampo ist auch berühmt für den Westmeer-Staudamm. Dieser Staudamm mit seinen 439 Kilometern Länge ist ein herausragendes Beispiel für sozialistische Konstruktion. Der Staudamm wurde gebaut, um das salzige Wasser des Westmeeres von den Rändern des Taedong-Flusses und dem umliegenden Ackerland fernzuhalten. In den Staudamm ist eine kleine Insel mit einem Leuchtturm in Form eines Ankers integriert. Natürlich befindet sich auf dieser Insel ein Denkmal des Führers.

 

Komplex der Koguryo-Gräber (UNESCO-Weltkulturerbe)

Ein obligatorischer Punkt auf unserer Reiseroute war natürlich auch das zweite UNESCO-Weltkulturerbe der DVRK: die Koguryo-Gräber. In dieser Gegend befinden sich mehrere Gräber aus der späteren Zeit des Koguryo-Königreichs. Diese Gräber sind fast die einzigen aus dieser Zeit. Einige von denen haben Wandmalereien im Inneren. Das Betreten eines Grabes kostet jedoch 100 Euro pro Person. Wir weigerten uns hineinzugehen und machten Fotos von den Bildern, die uns der örtliche Reiseleiter gezeigt hat, um ein besseres Bild davon zu bekommen, wie sie von innen aussehen.

Mineralwasserproduktion

Wir durften eine Mineralwasserproduktion in Nordkorea besuchen. Um die Sauberkeit zu gewährleisten, wurde uns empfohlen, Arbeitskittel zu tragen. Ihr könnt auf unseren Bildern den gesamten Produktionsprozess sehen. Die Glasflaschen sind in den Spuren mehrmals umgefallen und trotz der hygienischen Grundsätze haben unsere Guides die Flaschen herausgenommen oder mit den Händen aufgestellt. 🙂

Hamhung

Düngemittelfabrik

Ähnlich wie in der Mineralwasserfabrik in Nampo besuchten wir in Hamhung eine Fabrik, die schon vor Jahrzehnten gebaut wurde. Diese Fabrik ist jedoch noch in Betrieb und produziert Dünger für die Landwirte – das haben sie uns zumindest gesagt. In unserem Reiseführer haben wir gelesen, dass die Fabriken in Hamhung auch zur Herstellung chemischer Waffen verwendet werden. Beeindruckend für uns waren diese alten Maschinen und Bedienungssäle zur Überwachung des Produktionsprozesses – wie eine Zeitreise von mehr als einem halben Jahrhundert.

Historisches Haus von Ri Song Gye

Neben einem Spaziergang durch einen der Parks der Stadt und auf den Tonghung-Hügel besuchten wir die historische Heimat des Usurpators der Koryo-Dynastie und des Gründers der Ri-Dynastie. In Hamhung steht auch das größte Theater der DVRK.

Wonsan

In Wonsan besuchten wir ein kürzlich renoviertes Ferienlager (Songdowan International Children’s Union Camp). Dieses wirklich schöne Camp wird für die Kinder der Parteimitglieder genutzt. Wirklich beeindruckend, aber wir haben hier keine Kinder gesehen. Vielleicht war wegen unseres Besuchs außerhalb der Ferienzeit niemand da…

Mount Myohyang

Freundschaftsausstellung

Einer unserer Höhepunkte der Tour war die Freundschaftsausstellung. In zwei riesigen Gebäuden werden alle Geschenke präsentiert, welche die Führer der DVRK von anderen Menschen, Regierungen und Institutionen erhalten haben. Dies sollte den Menschen zeigen, wie beliebt die Führer der DVRK in der Welt sind. Leider ist es nicht erlaubt, Bilder im Inneren aufzunehmen. Aufgrund der vielen Präsentationen ist es nicht möglich, die gesamte Ausstellung zu besuchen, und man kann maximal zwei Kontinente auswählen. Am Ende mussten wir in ein Gästebuch schreiben, wie uns die Ausstellung gefallen hat. Das wurde direkt ins Koreanische übersetzt.

Buddhistischer Tempel (Pohyon Tempel)

Der Pohyan-Tempel ist einer der größten buddhistischen Tempel in der DVRK. Er wurde zu Beginn des 11. Jahrhunderts unter der Koryo-Dynastie gegründet.

Ryongmum Höhle

Ryongmum ist eine Kalkhöhle in einem Gebiet, das zu Outer Myohyang gehört. Die Höhle hat sich vor langer Zeit unter der Erde aus wasserlöslichem Kalk gebildet und ist sehr farbenfroh beleuchtet, was eine wunderbare Atmosphäre schafft. Sie hat zwei Haupthöhlen und Dutzende Seitenhöhlen. Die Tropfen von der Decke schufen unzählige vielfältige Strukturen.

Saskia Hohe in Ryongmum Cavern DPRK North Korea

Unsere Hotels in der DPRK

In Pjöngjang waren wir immer im Koryo Hotel übernachtet. Die Hotels außerhalb von Pjöngjang waren völlig in Ordnung und sauber. Trotzdem hatten wir in der Regel keinen Strom und kein fließendes Wasser in den Zimmern. Wir werden das Hotel in Wonsan nie vergessen, in dem mein Mann ein Handtuch vom Hotel „geliehen“ hat. Nach dem Verlassen des Hotelzimmers überprüfte das Serviceteam unmittelbar unser Zimmer. Als sie feststellten, dass ein Handtuch fehlt, hatten wir lange Diskussionen und zahlten am Ende 2 Euro. Es entwickelte sich fast zu einem Staatsakt – unglaublich, da die Handtücher in den Hotels alle ziemlich alt waren.

Rückflug nach Beijing

Das letzte Abenteuer unserer wirklich beeindruckenden und unvergesslichen Reise nach Nordkorea / DVRK ergab sich, als wir nach Peking zurückkehrten. Aufgrund der Einreise mit dem Zug entschieden wir uns für den schnellsten Rückweg – das Flugzeug. Ich bin mir nicht sicher, wie das passiert ist, aber ich wusste nicht, mit welcher Fluggesellschaft wir fliegen: Koryo! Der Flug dauert nur ca. 2 Stunden, aber ich war mir nicht sicher, ob wir in Beijing ankommen werden. Wir waren die einzigen Touristen im Flugzeug. Als es darum ging, im Flugzeug die Einreiseformulare nach China auszufüllen, fragten mich die Koreaner, ob ich ihnen helfen könne, da es nur in Englisch und Chinesisch geschrieben war. Und so habe ich die Flugzeit damit verbracht, den Koreanern die Einreiseformulare mit deren Passdaten zu befüllen. Wenigsten sging so der Flug schneller rum…

Lebensmittel und Getränke in Nordkorea / DPRK

Zusätzlich zu unseren Reisetipps für Nordkorea möchten wir euch auch unsere Essensabenteuer nicht vorenthalten. Während unserer gesamten Reise waren die Mahlzeiten im Voraus arrangiert und wir hatten immer Frühstück im Hotel und Mittag- und Abendessen in einigen Restaurants. Wir haben immer so viel zu Essen bekommen, dass wir es nicht schafften, und es war wirklich schade, dass wir es zurückgegeben haben.

Getränke

Das traditionelle Getränk in der DVRK ist Soju – eine Art Reislikör. Unsere Guides tranken diesen während des Mittag- und Abendessens. Darüber hinaus ist Bier sehr beliebt und nur in großen 1 Liter-Flaschen erhältlich.

Koreanisches Fondue

Wir sind wirklich Hotpot- / Fondue-Liebhaber und einer der ersten Hotpots, die wir im Ausland genossen haben, war in Pjöngjang. Jeder hat seinen eigenen Topf bekommen, also haben wir den servierten rohen Fisch und das Gemüse so lange wie möglich gekocht um auf Nummer sich zu gehen.

Enten-BBQ

Saskia Hohe Duch BBQ North Korea DPRK

Traditionelles koreanisches Pansangi

In Kaesong im Thongil Restaurant servierten sie uns traditionelle Gerichte in kleinen Bronzeschalen (Pansangi). Neben Kimchi probierten wir auch verschiedene fermentierte Gemüsesorten und gebratenen Fisch. Außerdem bestellte Paul eine Hundesuppe – ich weigerte mich, es zu versuchen, aber er sagte, dass es nach Hühnchen schmeckt.

Traditional Pansangi Korean dish in bronze bowls

Muschel-BBQ

In Nampo beschlossen unsere Guides, vor unserem Bungalow zu grillen. Wir wissen nicht, wo sie die Muscheln gefunden haben, aber um Feuer zu haben, haben sie Benzin aus unserem Van genommen und legten die Muscheln darüber. Zudem gab es noch ein paar Fische – diese waren geschmacklich wirklich sehr gut!

Pizza

Eine wirklich seltsame Erfahrung war das Abendessen in einem italienischen Pizzarestaurant in Pjöngjang. Es wurde uns gesagt, dass die Zutaten fürdie Pizza direkt aus Italien importiert werden. Die Spezialität in diesem Restaurant war Schokoladenpizza!! Das war wirklich etwas Besonderes – Käsepizza mit einer Art Schokolade. Aber in diesem Restaurant wurde zum ersten Mal echte Cola serviert – hatten wir vorher noch nicht erlebt in Nordkorea.

Pizza restaurant Pyongyang DPRK North Korea

Unsere Empfehlungen

Reiseführer

Als Reiseführer und ausgezeichnete Quelle für Nordkorea-Reisetipps können wir den von Trescher empfehlen – unsere Reiseleiter (obwohl sie vorgaben, kein Deutsch zu sprechen) haben unseren Reiseführer durchgesehen. Wir haben zuvor gelesen, dass nicht jeder Reiseführer für die Einreise in die DVRK zugelassen ist, aber mit diesem hatten wir keine Probleme:


Einstimmung auf eine Reise nach Nordkorea (DVRK)

Wie bereits erwähnt, haben wir vor der Buchung der Tour einige Bücher gelesen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was uns erwartet. Hier sind diejenigen, die wir gerne gelesen haben:

Erkunde weitere Länder:

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Reisetipps für Malaysia

Reisetipps für Malaysia

Willkommen in unserem Reiseblog für Weltenbummler und UNESCO-Enthusiasten. Entdeckt die besten Reisetipps für Malaysia – dem Land mit den verschiedenen Kulturen und Ethiken: malaiische Kultur, chinesische Kultur, indische Kultur, eurasische Kultur sowie die Kulturen der indigenen Gruppen der Halbinsel.

Im Januar 2020 verbrachten wir zwei Wochen im westlichen Teil Malaysias (Halbinsel Malaysia), beginnend in Singapur. Wir durchquerten große Städte und Gegenden wie Melaka, Kuala Lumpur, Batu-Höhlen, Cameron Highlands, Penang, Kota Bharu und Kuala Terengganu. Vor allem haben wir natürlich auch alle UNESCO-Weltkulturerbestätten der Halbinsel besucht, einschließlich Melaka und George Town (historische Städte der Straße von Malakka) sowie das archäologische Erbe des Lenggong-Tals.

Dieser Malaysia-Reiseblog hilft euch bei der Planung eurer Traumreise, indem er alle Tipps, Tricks und Reise-Hacks gibt, die ihr benötigt.

Inhaltsverzeichnis

Tipps für die Reiseplanung

Unsere Reiseroute durch Malaysia (mit Bus und Mietwagen)

Unsere Highlights in Malaysia

Melaka (UNESCO World Heritage)
Kuala Lumpur
Cameron Highlands
Lenggong Tal (UNESCO World Heritage)
Ipoh
Penang (UNESCO World Heritage)
Kota Bharu
Kuala Terengganu

Unsere Empfehlungen

Unsere Lieblingsgerichte in Malaysia
Um noch mehr über Malaysia zu erfahren, empfehlen wir euch die folgenden Bücher

Wie kommt man von Singapur nach Malaysia?

Ihr könnt Kuala Lumpur, die Hauptstadt Malaysias, von fast allen europäischen Hauptstädten aus mit einem Direktflug ohne Zwischenlandung erreichen. Es ist aber auch möglich, einen Zwischenstopp in Dubai, Maskat, Doha oder Bangkok usw. einzulegen.

Einreise nach Malaysia aus Singapur

Wir haben von Singapur aus über die Woodlands Immigration die Einreise zu Fuß nach Malaysia bestritten. Von Singapur aus fahren regelmäßig Busse vom zentralen Busbahnhof (in der Nähe von Little India) zur Einwanderungsstelle. Tickets kosten ungefähr 3 Singapur-Dollar und ihr könnt sogar mit der MRT-Karte bezahlen. Bei der Reise über die Grenze mit dem Bus müssen alle Passagiere mit dem kompletten Gepäck den Bus am Checkpoint in Johar Bahru verlassen. Dort erhält man einen Ausreisestempel von Singapur bzw. Malaysia. Anschließend geht es in den nächsten Bus, der einen dann zur Einreisebehörde für Malaysia bzw. Singapur bringt. Da wir unsere Reise an einem Samstagmorgen begonnen haben, war die Einwanderungsstelle ziemlich überlaufen. Bedeutete für uns, dass wir ungefähr eine Stunde in der Warteschlange stehen mussten.

Unsere Reiseroute durch Malaysia

Route Singapore Malaysia - Malaysia Travel Tips

Unsere Erfahrungen mit dem Selbstfahren in Malaysia

Autovermietung

Alle bekannten Autovermieter sind in jeder Großstadt Malaysias verfügbar. Wir haben uns entschlossen, ein Auto bei Europcar zu mieten. Die Vermietstation von Europcar ist nur wenige Gehminuten vom Einwanderungszentrum in Johar Bahru entfernt und befindet sich in einem Hotel. Da wir aus Singapur gekommen sind, war Johar Bahru der Anfang- und Endpunkt unserer Rundreise mit dem eigenen Mietwagen durch Malaysia.

Kosten für einen Mietwagen in Malaysia

Da wir die Länder gerne alleine erkunden, haben wir uns entschlossen, ein Auto zu mieten. Ein Auto in Malaysia zu mieten ist im Vergleich zu anderen Ländern, die wir bereits besucht haben, recht günstig. Mit ungefähr 25 Euro pro Tag inkl. Versicherung und zwei Fahrer bekamen wir ein typisch malaysisches Auto: einen Proton. Proton steht für Perusahaan Otomobil Nasional, was übersetzt Nationales Automobilunternehmen bedeutet. Proton wurde 1983 vom Premierminister als Joint Venture der Schwerindustrie in Malaysia und Mitsubishi gegründet. Inzwischen ist auch der chinesische Autohersteller Geely daran beteiligt.

Die Straßen in Malaysia sind in einem sehr guten Zustand, besonders wenn man die mautpflichtigen Straßen befährt. Um die Mautstellen zu passieren, ist eine sogenannte Touch & Go-Karte erforderlich. Die Karte kann an Shell-Tankstellen gekauft werden und muss mit Geld aufgeladen werden. Für unsere Rundreise benötigten wir ca. 120 MYR (ca. 30 Euro). Malaien sind vorsichtige Fahrer und man hört fast keine Hupen. Für das Warten an roten Ampeln braucht man in Malaysia Geduld, da rote Ampelphasen mehr als 100 Sekunden dauern können. Noch nie haben wir so lange Rotlichtphasen erlebt. Daher verstehen wir, warum jeder die Klimaanlage in seinen Autos anhatte und nicht – wie wir – mit offenen Fenster gefahren sind, was unerträglich heiß an den Ampeln war.

Ultimative Reisetipps für Malaysia

Melaka / Melakka (UNESCO Weltkulturerbe)

Unsere erste Station war Melaka / Melakka – ein UNESCO Weltkulturerbe. Wir verbrachten einen Tag damit, die kolonialen Stätten im Stadtzentrum zu erkunden. Die Hauptattraktionen sind in Melaka / Melakka zu Fuß erreichbar. Die unterschiedlichen Kulturen und insbesondere die Einflüsse der Niederländer, Portugiesen und Engländer sind in der Stadt sichtbar. Im Folgenden zeigen wir euch unsere Lieblingsorte in Melaka:

  1. Spaziergang entlang des Flusses Melaka – besonders in der Nacht wunderschön, wenn die Bäume und die unzähligen Rikschas – in der Umgebung beleuchtet sind.

2. Auf dem Roten Platz im Zentrum von Melaka befinden sich die wichtigsten kolonialen Sehenswürdigkeiten. Alle Gebäude rund um den Ort sind seit Beginn des 20. Jahrhunderts rot gestrichen. Das älteste niederländische Gebäude in Südostasien ist das Stadthuys, das auf Basis des Rathauses in der Heimatstadt der Seeleute errichtet wurde. Zusammen mit der Christ Church und dem Glockenturm in der Mitte des Ortes zeigt sich die herausragende Architektur. Dieser Platz ist sehr überfüllt, aber es lohnt, sich die Zeit zu nehmen, herumzulaufen und auch den Hügel nach St. Paul hinauf zu klettern, um von oben die Aussicht zu genießen. Das einzig Ärgerliche sind jedoch die farbenfrohen und trashigen Rikschas mit ohrenbetäubenden Geräuschen.

3. Spaziert durch die Jonker Street und Jalan Tun Tan Cheng und schaut euch die schönen Häuser an. Am besten ist ein morgendlicher Spaziergang, bevor der Markt in der Jonker Street öffnet, um mehr oder weniger ungestört einen Blick auf die Kolonialhäuser zu haben. Die Häuser sind im typisch malaiischen Stil mit zwei Ebenen gebaut, wobei die zweite Ebene die erste überragt und somit einen schattigen und trockenen Gehweg bietet. Zu Ehren des ersten Vorsitzenden der Overseas Chinese Banking Cooperation (OCBC) solltet ihr Chee’s House (Chee Mansion) auf keinen Fall verpassen.

Reisetipps für Kuala Lumpur (KL)

Unser nächstes Ziel war die Hauptstadt und zugleich größte Stadt Malaysias: Kuala Lumpur (KL). KL bietet so viele Sehenswürdigkeiten. Da wir jedoch nur zwei Tage in KL verbracht haben, haben wir nur folgende Sehenswürdigkeiten besuchen können. Aus unserer Sicht lohnt sich KL auch für einen längeren Aufenthalt, denn es gibt so viele unterschiedliche Dinge zu entdecken.

Merdeka Square in Kuala Lumpur

Das beeindruckendste von KL war für uns die antike Stadt rund um den Dataran Merdeka-Platz, an dem die Unabhängigkeit erklärt wurde. Mit all den umliegenden schönen Gebäuden wie dem Sultan Abdul Samad Gebäude und dem Glockenturm fühlt sich die Besichtigung des Platzes wie eine Reise in frühere Zeiten an.

Petronas Towers

Das bekannte Wahrzeichen von KL sind die Petronas Towers. Diese sind mit 88 Ebenen immer noch die höchsten Zwillingstürme der Welt. Die Türme sind über eine Himmelsbrücke auf den Ebenen 41 und 42 miteinander verbunden. Besuche sind bis zur Ebene 86 möglich. Die Petronas-Türme waren 1996 mit einer Höhe von 451,9 Metern sogar die höchsten Gebäude der Welt. Abends soll es zwischen 20 und 21 Uhr eine Lightshow geben, aber an dem Abend, als wir die Petronas-Türme besuchten, gab es leider keine.

 

Botanischer Garten

Leider waren zum Zeitpunkt unseres Besuchs im Januar 2020 die Hibiskus- und Orchideengärten im Botanischen Garten wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Wir haben gehört, dass die Gärten mindestens bis September 2020 geschlossen sein werden. Der Hirschgarten war jedoch geöffnet, aber derzeit leben nur sehr wenige Hirsche im Garten.

Batu Höhlen

Nur etwa 12 km nördlich von KL in der Nähe der Autobahn liegt eine Sehenswürdigkeit, die ihr auf keinen Fall verpassen solltet. Die Batu-Höhlen mit ihrer beeindruckenden, rund 42 Meter hohen goldenen Statue des Gottes Murugan, dem Sohn von Shiva und Parvati. 272 bunte Stufen führen zu den Tempeln in den Kalksteinhöhlen. Achtet während des Aufstiegs auf eure Wasserflaschen, da sich ringsherum Affen befinden. Wir haben sogar gesehen, dass ein Affe den Schuh einer Frau stahl, die sich nur auf der Treppe kurz ausruhen wollte.

Cameron Highlands

Von den Batu-Höhlen aus setzten wir unsere Reise in eine kühlere Gegend fort: Cameron Highlands. Beeindruckend, so große Teeplantagen mit einer unglaublichen Anzahl verschiedener Grüntöne zu sehen. Es ist auch sehr interessant zu sehen und zu lernen, wie Tee hergestellt wird. Für uns waren die Cameron Highlights aufgrund der wunderschönen Landschaft sicherlich einer der Höhepunkte unserer Reise. Wir besuchten zuerst das BOH Tea Estate.

Am nächsten Tag gingen wir durch die Innenstadt von Tanah Rata of Cameron Highlands. Anschließend begannen wir mit einer weiteren Tee-Verkostung im Cameron Valley Tea Estate. Aber unglaublich, wie schlecht die riesigen Hotels in den touristischen Zentren der Cameron Highlands aussehen und überhaupt nicht in die schöne Landschaft passen…

 

Insgesamt haben wir in beiden Fabriken viel Tee gekauft und werden mit jeder Tasse Tee, die wir zu Hause genießen, an diesen Urlaub denken.

Saskia Hohe shopping Malaysian Tea - Malaysia Travel Tips

Cameron Highlands hat mit rund 7.000 Land Rover die weltweit höchste Konzentration dieser legendären Geländefahrzeuge. Sie wurden von den Briten hinterlassen und können leicht repariert werden. Einige Exemplare, die wir gesehen haben, sehen schon aus wie Oldtimer.

Lenggong Tal (UNESCO-Weltkulturerbe)

Nachdem wir uns von den Cameron Highlands verabschiedet haben, machten wir uns auf den Weg zu unserer nächsten UNESCO-Weltkulturerbestätte, die offiziell als archäologisches Erbe des Lenggong-Tals bezeichnet wird. Diese Stätte besteht aus einigen Höhlen und dem archäologischen Museum im Dorf Kota Tampan. Der Höhepunkt ist das prähistorische Skelett des Perak-Mannes, das 1990 in der Höhle in Gua Gunung Runtuh gefunden wurde. Der Perak-Mann lebte vor 11.000 Jahren. Seine Vorfahren hatten sich im Lenggong-Tal niedergelassen, nachdem sie aus Afrika ausgewandert, den Nahen Osten durchquert und schließlich in Südasien angekommen sind.

Wir haben auch erfahren, dass man die Höhlen betreten kann, wenn man vorab einen Termin mit dem Museum vereinbart. Da wir jedoch nicht die größten Fans prähistorischer Stätten sind, genossen wir ein kurzes Picknick auf dem Parkplatz des Museums, bevor wir schließlich zu unserem nächsten Reiseziel navigierten.

Ipoh

Wenn ihr das Lenggong-Tal verlasst, empfehlen wir euch, einen Tag in Ipoh zu verbringen. Ihr erhaltet einen guten Eindruck von dem, was ihr in Penang / Georgetown sehen werdet, aber Ipoh ist nicht so überfüllt wie die anderen Städte. Es sieht immer noch sehr authentisch aus und wir empfehlen den folgenden Heritage-Spaziergang:

1. Jalan Bijeh Timah

Beginnt zunächst in Jalan Bijeh Timah mit dem Han Chin Pet Soo, das 1929 als Bergmannsclub gegründet wurde. Zuvor wurde dieses Haus von den hakka-chinesischen Bergarbeitern für Spiele und als Rauchsalon genutzt.

Han Chin Pet Soo Ipoh Malaysia - Malaysia Travel Tips

2. Panglima Lane

Lauft anschließend weiter durch die Panglima Lane, besser bekannt als Konkurbine-Straße. Der Name basiert auf der Geschichte, dass aufgrund eines Brandes im Jahr 1892 drei neue Straßen für die Ehefrauen eines reichen Zinnbarons gebaut wurden. Heutzutage sind in dieser Straße mehrere Souvenirläden und Kunstgalerien, die wirklich einen Besuch wert sind.

3. Jalan Sultan Yussuf

In der Jalan Sultan Yussuf (Belfield Street) befinden sich mehrere historische Bankgebäude und weitere schöne Gebäude rund um den Park Ipoh Pedang. Die Hongkong und Shanghai Banking Corporation eröffnete zuerst 1910 ein Büro in einem bescheidenen Holzgebäude, das von der Regierung zur Verfügung gestellt wurde. Das FMS-Gebäude soll das älteste Restaurant in Malaysia sein. Es nahm 1923 an seinem derzeitigen Standort den Betrieb auf.

4. Oberster Gerichtshof & Bahnhof

Das Gebiet um den Hauptbahnhof zeigt den Reichtum des Kolonialgebiets mit seinem Gerichtshof und dem 1909 erbauten Glockenturm. Der Bahnhof ist ein perfektes Beispiel kolonialer Architektur, wurde als Hotel erbaut und ähnelt dem Bahnhof in Kuala Lumpur. Auf dem Vorhof ist ein Ipoh-Baum gepflanzt, der der Stadt den Namen gegeben hat. Auf den ersten Blick sieht es aus wie ein Gummibaum, aber die Bäume liefern eine giftige Substanz, die früher für Pfeile verwendet wurde.

5. Jalan Dato Maharajalela

Nach der Jalan Dato Maharajalela (Station Road) erreichten wir schließlich zum beeindruckenden Standard Charted Building von 1924. Zu dieser Zeit war die Standard Chartered Bank die führende Bank für die Zinnindustrie und die Hauptbank der Straits Trading Company, einem großen Zinn-Erz-Exporteur, dessen ehemaliges Büro direkt gegenüber liegt. Dieses Gebäude wird jetzt von der OCBC Bank genutzt.

Standard Chartered Bank in Ipoh Malaysia

Georgetown / Penang (UNESCO-Weltkulturerbe)

Als nächstes auf unserer Route befand sich die UNESCO-Weltkulturerbestadt Georgetown. Georgetown ist ein lebendiges Museum, in dem wir einen ganzen Tag herumgelaufen sind und weitere Tage damit verbringen könnten, alle Kolonialgebäude zu erkunden. Ihr solltet nicht versäumen, die Clan-Häuser namens Kongsi zu besuchen. Die Häuser wurden von reichen Chinesen mit dem gleichen Familiennamen errichtet. Einige der Häuser sind mehr als 250 Jahre alt. Die Khoo Kongis, die wir in der Straße Lebuh Armenian besucht haben, haben ein beeindruckendes Museum, das die Geschichte der chinesischen Einwanderer erzählt. Das Dach des Hauses mit seiner farbenfrohen Dekoration sieht fantastisch aus.

Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind alle zu Fuß erreichbar, aber im Zentrum steht ein kostenloser Touristenbus zur Verfügung.

Am Flussufer befinden sich weitere alte Clanhäuser mit einem schönen Blick auf die erste Penang-Brücke mit einer Länge von 13,5 km.

Penang Georgetown Malayisa bridge

In der sogenannten Straße der Harmonie (Jalan Masjid Kapitan Keling) ist erkennbar, was Malaysia zu einem einzigartigen Land macht – Gebäude aller Religionen stehen nebeneinander: St.-Georgs-Kirche, Tempel der chinesischen Göttin der Barmherzigkeit, Hindu Sri Mahamariamman Tempel, Kapitan Keling Moschee und Teochew Chinese Han Jiang Tempel.

Östliche Halbinsel Malaysias

Nach Penang haben wir den westlichen Teil Malaysias verlassen und sind einmal quer durch Malaysia gefahren. Durch die Überquerung der Halbinsel Malaysia von West nach Ost hat sich das Erscheinungsbild Malaysias zu einem muslimisch dominierten Land gewandelt, in dem sogar die Straßenschilder zusätzlich auf Arabisch sind. Das Gebiet Kelantan im Nordosten Malaysias befand sich bis 1909 unter siamesischer Kontrolle.

Kota Bharu

Wir verbrachten eine Nacht in Kota Bharu – dem Zentrum der malaiischen Kultur. Schöne Bilder können vor allem auf dem Markt von Pasar Besar gemacht werden. In der unteren Ebene werden Obst und Gemüse verkauft und von der 1. Etage, in der alles Mögliche verkauft wird, erhält man einen guten Überblick über die Marktaktivitäten.

Rund um den zentralen Platz der Unabhängigkeit befinden sich repräsentative Gebäude wie die Muhammadi-Moschee von 1922. Geht den markanten Turm am Flussufer hinauf, um einen perfekten Überblick über die Stadt zu erhalten.

Kuala Terengganu

Auf dem Rückweg nach Johor Bahru entlang der Ostküste machten wir in Kuala Terengganu Halt. Eine sehr schöne Stadt mit bunten Ladenhäusern in der Straße von Chinatown, die ihr unbedingt besuchen müsst. Wir haben hier in dieser Straße eines der besten Curry auf der gesamten Reise gegessen.

In Kuala Terengganu gibt es außergewöhnliche Moscheen, von denen zwei außerhalb der Stadt zu finden sind. Die Kristallmoschee aus Stahl und getöntem Glas befindet sich auf einer Insel. Bei Flut sieht die Moschee, die sich auf Pfeilern im Fluss befindet, als würde sie schweben („floating mosque„).

Traditionelle Gerichte in Malaysia

Essen in Malaysia ist eine sehr scharfe Erfahrung! Es ist es jedoch wert zu probieren und ein unglaublicher Geschmack. Die Vielfalt Malaysias zeigt sich auch im Essen.

Nasi Lemak

Nasi Lemak ist ein typisch malaiisches Frühstück. Der weiße Reis wird in einer dünnen Kokosmilch gekocht und mit würzigen Curry und Fleisch serviert. Ein halbes Ei, salziger getrockneter Fisch, Gurken und geröstete Erdnüsse runden das malaiische Frühstück ab. Es ist wirklich ein leckeres Gericht, wir aßen es zu Mittag und nicht als würziges und fischiges Frühstück. Nasi Lemak traditional dish in Malaysia breakfast

Laksa

Laksa ist ein berühmtes Gericht in Singapur und Malaysia. Im Allgemeinen ist es eine Nyonya-Nudelsuppe mit verschiedenen Zutaten. Assam Laksa mit Fischbrühe, Penang Laksa mit würziger Fischpaste einschließlich Kokosmilch und Singapore Laksa als „milde“ Alternative zu Fischfrikadellen, Gurken, Sojasprossen und gebratenen Zwiebeln.

Indisches Essen in Malaysia

Restaurants, die indisches Essen servieren, gibt es überall – aber seid besonders vorsichtig mit der Schärfe.

Steamboat

Fondue gibt es auf der ganzen Welt mit lokalen Besonderheiten. Wir sind Fans des japanischen Shabu-Shabu und des chinesischen Hot Pot, deshalb wollten wir natürlich die malaiische Version ausprobieren: Steamboat mit viel rohem Fisch.

Unsere Empfehlungen für Malaysia

Reiseführer

Um all diese schönen Orte und Malaysia-Reisetipps zu identifizieren, haben wir den folgenden Reiseführer von Stefan Loose für Malaysia, Singapur und Brunei gelesen:

Zusätzlich empfehlen wir zwei Romane zu Malaysia, eine Liebesgeschichte aus dem 1940er sowie ein Roman aus der Welt der Mythen und Magie:

Buch für Feinschmecker

Leider waren einige Gerichte zu scharf, um sie vollständig zu genießen. Wir haben uns im Nachgang das folgende Kochbuch gekauft, um die leckeren Gerichte auch zu Hause zuzubereiten:


Erkunde weitere Länder:

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Reisetipps für Argentinien & Uruguay

Reisetipps für Argentinien & Uruguay

Wir sind wieder auf Reisen!

Nachdem wir neun Monate zu Hause und wieder zurück in der Arbeit verbracht haben, sind wir endlich wieder auf Reisen unterwegs. Vor unserer Weltreise waren wir noch nicht in Lateinamerika. Für die Pause zum Jahresende haben wir uns entschlossen, insgesamt drei Wochen lang den Norden Argentiniens und Uruguay zu erkunden. Entdeckt unsere Reisetipps für Argentinien & Uruguay mit uns und erhaltet Top-Reise- und Essenstipps in Buenos Aires, Córdoba, Tafí del Valle, Salta, Iguazú-Wasserfälle, Montevideo und Colonia del Sacramento sowie sechs UNESCO-Welterbestätten.

Ankunft in Buenos Aires

Wir flogen von Frankfurt aus direkt nach Buenos Aires. Es ist mit rund 14 Stunden einer der längsten Flüge der Lufthansa, aber ein sehr angenehmer Nachtflug.

Erfahrungen im Selbstfahren in Argentinien und Uruguay

Wir erwarten in Argentinien und Uruguay gute Straßenverhältnisse, sind also mit den geplanten 6.000 km für die gesamte Reise positiv gestimmt und glauben, dass wir unsere Reise in den geplanten 18 Tagen gut bewältigen können. Die Straßen in Argentinien sind ausgenommen von Lastwagen recht leer, so dass das Fahren insgesamt eine sehr bequeme Art des Reisens ist. Einzige Ausnahme war bei Pampa, wo wir ca. 30 Kilometer mehr Löcher als Straße hatten.

Argentina and Uruguay Travel Tips - Our Route

Our rental car in Argentinia

Am ersten Tag waren wir damit beschäftigt, nach dem 14-stündigen Flug von Frankfurt etwas Schlaf zu finden, unseren Mietwagen zu organisieren und mit dem Mietwagen die Erlaubnis zu erhalten, die Grenze nach Uruguay zu überqueren. Die Erlaubnis dauert einige Tage Vorbereitung und obwohl wir darum gebeten haben, sie im Voraus zu bearbeiten, war sie leider nicht erstellt worden. Deshalb haben wir mit der Mietwagenfirma vereinbart, dass sie es zur Mietwagenstation am Flughafen Salta im Norden Argentiniens schicken wird, wo wir es abholen würden. Drücken wir die Daumen, dass es dort ankommt… Wir haben das Auto bei Europcar gemietet und der Chevrolet, den wir bekommen haben, war wirklich gut und wir konnten die gesamte Reise trotz der extremen Temperaturen und der langen Fahrten pro Tag ohne technische Probleme durchführen.

Entdeckungsmöglichkeiten in Argentinien – Unsere Reisetipps

San Antonio

Unser erster Halt war San Antonio – eine gemütliche Stadt auf der Strecke zwischen Buenos Aires und Córdoba. Die Architektur der Häuser stammt aus der Kolonialzeit.

Córdoba (UNESCO-Weltkulturerbe)

Am selben Tag setzten wir unsere Reise nach Córdoba fort, ungefähr 700 km von Buenos Aires entfernt. Dies war das erste Mal, dass wir erlebten, was „Pampa“ wirklich bedeutet: Die Umgebung hat sich während der kompletten Fahrt überhaupt nicht verändert und wir haben nur grüne Felder, grüne Felder und grüne Felder gesehen. Córdoba ist eine Mischung aus alten und neuen Gebäuden mit einer unglaublichen Anzahl von nebeneinanderliegenden Schuhgeschäften.

Tafí del Valle

Wir verbrachten Silvester in den Bergen auf 2.100 Metern Höhe in Tafí del Valle mit völlig anderen Wetterbedingungen im Vergleich zu den 35 Grad Celsius in Buenos Aires und Córdoba.

Am Silvesterabend setzten wir unsere Reise durch die Berge Argentiniens fort. Aus dem monotonen Grün, das wir in unseren ersten Tagen gesehen haben, wurde eine Landschaft mit tiefroten Steinen (und so auch unsere Schuhe). Die Gegend sieht so trocken aus, aber die Bäume sind unglaublich grün. Die Berge entwickelten sich im Laufe der Zeit zu spektakulären Formationen. Schöne, aber sehr touristische Dörfer mit traditionellen Lehmhäusern befinden sich in den Tälern auf dem gesamten Weg von Salta bis zur Grenze zu Bolivien.

Iruya

Wir haben versucht, das Dorf Iruya in den Bergen durch Überqueren eines Gebirgspasses zu erreichen, aber die Straßenverhältnisse waren nicht die besten für unser Auto, so dass wir umkehren mussten nachdem wir für 20 Kilometer eine Stunde gebraucht haben. Aufgrund seiner Bedeutung als wichtige Handelsroute in den letzten 10.000 Jahren, wurde das Tal der Quebrada de Humahuaca von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

 

 

 

Salta

In Salta findet ihr viel Architektur aus der Kolonialzeit sowie farbenfrohe Kirchen. Wir kamen am 1. Januar zum ersten Mal in Salta an und die Stadt sah aus wie ausgestorben – das gleiche Bild, das wir jedes Mal bekommen, wenn wir nachmittags eine Stadt besuchen: Fast jedes Geschäft ist wegen der Mittagspause geschlossen.

 

Corrientes – Argentiniens Pampa

Vom westlichen Teil Argentiniens fuhren wir weiter in Richtung der östlichen Teile um Corrientes. Von Salta aus bedeutete dies 815 Kilometer nur geradeaus durch die argentinische Pampa. Wir mussten alle 250 Kilometer anhalten, um das Auto abzukühlen, da die Temperatur nach dem Verlassen des Berggebiets wieder auf 35 Grad Celsius angestiegen sind. Aber jetzt wissen wir, was Pampa wirklich bedeutet, wir haben die ganzen elf Stunden im Auto das folgende Bild draußen gesehen. Zumindest waren die Straßen ziemlich gut, bis auf einen Teil von 30 Kilometern, wo wir mehr Löcher als asphaltierte Straßen hatten.

Corrientes Argentina's Pampa road condition - Argentina and Uruguay Travel Tips

Ruinen von Ignazio Mini, Santa Ana und Santa Maria

Die ersten Jesuitenmissionen im Dreieck von Argentinien, Paraguay und Brasilia wurden um 1618 auf dem Land der Guarani-Ureinwohner gegründet. Da sie als Bedrohung für die spanische Krone gesehen wurden, wurden alle während der Kolonialzeit zerstört. Die Ruinen von Ignazio Mini, Santa Ana und Santa Maria befinden sich tief im Dschungel. Jeder der beeindruckenden Überreste zeichnet sich durch eine bestimmtes Anordnung und einen anderen Erhaltungszustand aus. Zu ihrem Schutz erklärte die UNESCO die Jesuitenmissionen zum Weltkulturerbe, das offiziell als Jesuitenmission der Guaranis bekannt ist.

Beeindruckende Wasserfälle von Iguazú (UNESCO-Weltkulturerbe)

Die Iguazú-Wasserfälle an der Grenze zu Brasilien sind sehr beeindruckend und bestehen aus Hunderten kleinerer Wasserfälle entlang einer Strecke von rd. 3 Kilometern. Die enorme Menge und Kraft des Wassers sowie die Lautstärke, die das Wasser erzeugt, sind unglaublich. Wir hatten nur einen Tag im Iguazu-Nationalpark und besuchten daher nur die argentinische Seite, wo man laut Reiseführer den Wasserfällen näher kommen kann. Wie nahe wir kommen konnten, haben wir am Ende unserer Rundgänge um die Wasserfälle wirklich erlebt, als wir völlig nass waren.

  1.  

Buenos Aires

Was ihr in Buenos Aires sehen und unternehmen könnt – unsere Reisetipps

1. La Boca

La Boca ist berühmt für die farbenfrohen Häuser und die Fußgängerzone „El Caminito“ mit vielen Geschäften und Restaurants. In dieser Gegend leben viele spanische und italienische Einwanderer. Es wird gesagt, dass die Häuser so bunt sind, weil die verbleibende Farbe aus der Renovierung der Arbeitsausrüstung für die Häuser verwendet wurde. Denkt jedoch daran, dass ihr die Touristenpfade rund um die Fußgängerzone und bis zur Brücke wegen der gefährlichen Zonen nicht verlasst. Um nach La Boca zu gelangen, könnt ihr tagsüber einen Bus nehmen. Wie oben erwähnt, ist es nachts besser ein Taxi zu nehmen.

 

2. Plaza de Mayo

Der Plaza de Mayo, der von der Kathedrale von Buenos Aires, der Casa Rosada (dem argentinischen Präsidentenpalast) und dem Rathaus umgeben ist, ist das Herz von Buenos Aires. Im Zentrum befindet sich seit dem ersten Jahr der Unabhängigkeit Argentiniens von Spanien ein Obelisk. Es gibt zwei Legenden über die Farbe von Casa Rosada: Entweder aufgrund der Mischung der Farben zweier Parteien (rot von den Föderalisten und weiß von den Uniterianern) oder vom Viehblut. Die wichtigste Kathedrale ist die Kathedrale Metropolitana aus dem Jahr 1827.

3. Friedhof in Recoleta

Ihr könnt Stunden damit verbringen, einfach auf dem Friedhof herumzulaufen und euch von den außergewöhnlichen Mausoleen und unzähligen Statuen beeindrucken lassen. Leider können wir aufgrund des starken Regens nur zwei kleine Bilder teilen.

La Recoleta Cemetery Buenos Aires Argentina - Argentina and Uruguay Travel Tips La Recoleta Cemetery Buenos Aires Argentina - Argentina and Uruguay Travel Tips

4. Hafen Madero

Der Hafen Madero ist eine moderne Gegend mit ziemlich teuren Restaurants und Bars. Ein Spaziergang entlang des Flusses ist jedoch bei hohen Temperaturen ein kühlendes Erlebnis.

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5. Genießt Tango-Sessions

Tangotänzer gibt es überall in Buenos Aires – viel Spaß beim Anschauen und auch beim Ausprobieren! Es macht so viel Spaß.

Entdeckungsmöglichkeiten in Uruguay – unsere Reisetipps

Das Überqueren der Grenze bei Concordia / Salto nach Uruguay mit dem Mietwagen war sehr einfach und dauerte nur ein paar Minuten. Kurz vor dem Grenzübertritt haben wir einen „typisch deutschen Laden“ entdeckt:

Salto

Salto ist die drittgrößte Stadt in Uruguay mit kolonialer Architektur aus dem 19. Jahrhundert.